Blut-Stammzelltransplantation —
Bei der autologen Blutstammzelltransplantation können besonders wirksame Chemotherapien gegen Tumorerkrankungen angewendet werden, wenn gleichzeitig die Funktion des Knochenmarkes durch zusätzliche Gabe von körpereigenen Blutstammzellen unterstützt wird.
Autologe Stammzelltransplantation sind mit einer Schwächung der Immunabwehr gegen Infektionen verbunden. Daher muss bei diesen Therapien das Immunsytem besonders gut unterstützt werden. Dazu gehören die Verminderung von Krankheitserregern in der Umgebungsluft während des stationären Aufenthaltes, oder den vorbeugenden Einsatz von Antibiotika, Pilz- und Virustherapien, sowie anderen Medikamenten zur Unterstützung des Immunsystems. Zelluläre Immuntherapien und autologe Blutstammzelltransplantationen kommen bei verschiedenen Krebserkrankungen des Blut- und Lymphsystems zum Einsatz, in Einzelfällen bei soliden Tumorerkrankungen.
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Krankheitsbilder
Diese Behandlungsmethode kann bei folgenden Krankheitsbildern in Betracht gezogen werden.
- Auflösung der roten Blutkörperchen (Hämolyse, Hämolytische Anämie)
- Blutkrebs (Leukämie)
- Bösartige Knochen- und Weichteiltumore (Sarkome)
- Chronisch lymphatische Leukämie (CLL)
- Chronisch myeloische Leukämie (CML)
- Eiweiss-Speichererkrankungen (Amyloidose)
- Erbliche (hereditäre) Bluterkrankungen
- Hodenkrebs (Hodenkarzinom)
- Immunthrombozytopenie (ITP)
- Lymphdrüsenkrebs (Lymphom)
- Mastzellerkrankungen (Mastozytose)
- Multiples Myelom
- Myelodysplastisches Syndrom (MDS)
- Polyzythämia vera, essentielle Thrombozytose, Osteomyelofibrose
- Verminderte Anzahl Blutzellen (Zytopenie)