Lungenhochdruck (Pulmonale Hypertonie) —
Die pulmonaler Hypertonie bezeichnet einen erhöhten Blutdruck im Lungenkreislauf.
Lungenhochdruck kann als Folge verschiedener Herz- oder Lungenerkrankungen auftreten. Vor allem bei Patientinnen und Patienten mit chronischen Herz- oder Lungenerkrankungen ist dies keine seltene Komplikation. Tritt der Bluthochdruck isoliert in der Lunge auf werden spezielle Medikamente zur Behandlung benötigt, dann liegt eine seltene und sehr ernst zu nehmende Erkrankung vor: die pulmonal-arterielle Hypertonie. Typische Beschwerden sind Luftnot bei Anstrengung und eine zunehmende Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Lungenhochdruck kann unbehandelt zu zunehmenden Wassereinlagerungen und einem Kreislaufkollaps führen.
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Diagnostik
Folgende Methoden können zur Diagnosestellung zum Einsatz kommen.
Belastungstest auf Fahrradergometer und Laufband (Spiroergometrie)
Bei der Spiroergometrie wird die Leistungsfähigkeit des Patienten bzw. der Patientin während körperlicher Belastung gemessen.
Hyperoxietest
Beim Hyperoxietest wird untersucht, ob der Gasaustausch in den Lungen richtig funktioniert.
Lungenfunktionsmessung
Untersuchungen an einem Lungenfunktionsmessplatz lassen ohne grossen Aufwand Störungen des Atemflusses, des Lungengewebes sowie des Gasaustausches (Sauerstoff, Kohlendioxid) erkennen.
Behandlungen
Es stehen mittlerweile verschiedene medikamentöse und je nach Auslöser auch mini-interventionelle und chirurgische Therapien zur Verfügung, welche die Prognose verbessern können. Betroffene Patienten werden stets interdisziplinär im Rahmen einer Konferenz (PAH-Board) mit Kollegen der Kardiologie und der Rheumatologie besprochen.