Weiterentwicklung der Schmerzversorgung bei HOCH Health Ostschweiz — 15.01.2026 News
Im Zuge der Fusion per 1. Januar 2025 wurden für alle Kliniken die Betriebskonzepte erarbeitet. Aktuell folgen in enger Zusammenarbeit mit dem Departement Entwicklung & Innovation (DEI) die Betriebskonzepte der interdisziplinären Zentren. Das interdisziplinäre und interprofessionelle Schmerzzentrum St.Gallen bildet dabei künftig den zentralen Kompetenzträger für die Behandlung komplexer chronischer Schmerzpatientinnen und -patienten. Ziel ist eine qualitativ hochstehende, koordinierte und nachhaltige Schmerzversorgung mit klaren medizinischen Standards und definierten interdisziplinären Entscheidungsgefässen (u. a. das interdisziplinäre und interprofessionelle Schmerzboard).

Die interdisziplinäre ambulante Schmerztherapie wird bewusst am Zentrumsspital in St.Gallen gebündelt, wo die erforderlichen fachlichen, strukturellen und personellen Voraussetzungen vorhanden sind. Die postoperative Akutschmerztherapie ist klar von der interdisziplinären chronischen Schmerztherapie abgegrenzt und bleibt an allen Standorten vollumfänglich durch die Anästhesieabteilungen gewährleistet, unverändert und unabhängig vom Schmerzzentrum. Gleichzeitig soll an den Standorten, in Absprache mit dem interdisziplinäre und interprofessionelle Schmerzboard, weiterhin eine monodisziplinäre schmerztherapeutische Versorgung möglich sein. Dabei erfolgt die monodisziplinäre schmerztherapeutische Versorgung an den Standorten integriert in die bestehenden klinischen Strukturen und Aufgabenprofile ohne separater personeller Dotierung.
Diese Weiterentwicklung stellt eine qualitative Stärkung und Harmonisierung der Schmerzversorgung innerhalb von HOCH Health Ostschweiz dar mit klaren Zuweisungspfaden, einheitlichen Qualitätsstandards, besserer Vernetzung der Standorte und der langfristige Sicherung eines leistungsfähigen, patientenzentrierten Angebots.