Integrales Kapazitätsmanagement

Das Integrale Kapazitätsmanagement (IKM) koordiniert und steuert die verfügbaren Kapazitäten von HOCH Health Ostschweiz standort- und bereichsübergreifend. Ziel ist es, Patientenströme vorausschauend zu planen und die vorhandenen Ressourcen optimal auf den aktuellen Bedarf abzustimmen. Damit trägt das IKM zu einer bedarfsgerechten Versorgung bei und schafft die Voraussetzungen, Patientinnen und Patienten zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu betreuen.

Über das Integrale Kapazitätsmanagement (IKM)

Das Integrale Kapazitätsmanagement bringt die Patientennachfrage und die verfügbaren Ressourcen des Spitals in Einklang. Dabei werden Mitarbeitende, Betten, OP-Kapazitäten, Tageskliniken, Ambulatorien und Notfallkapazitäten gemeinsam betrachtet und bedarfsgerecht aufeinander abgestimmt.

Das IKM schafft Transparenz über die verfügbaren Kapazitäten und ermöglicht eine vorausschauende Planung. So können die vorhandenen Ressourcen gezielt eingesetzt und der Patientenfluss bestmöglich unterstützt werden.

Das IKM wird durch die Leitung Integrales Kapazitätsmanagement geführt und umfasst das Operative Kapazitätsmanagement mit eigener Leitung und ein Fachspezialisten-Team. Zum Operativen Kapazitätsmanagement gehören das Zentrale Bettenmanagement in St. Gallen sowie das Ein- und Austrittsmanagement an den Standorten Grabs, Linth und Wil. Standortspezifische Gremien ergänzen die Organisation und unterstützen die Kapazitätsplanung.

Zentrale Aufgaben

Zu den zentralen Aufgaben des IKM gehören:

  • Vorausschauende Planung und Steuerung der Kapazitäten

  • Schaffung von Transparenz über verfügbare und benötigte Kapazitäten

  • Koordination und Steuerung des Patientenflusses

  • Frühzeitige Erkennung von Kapazitätsengpässen und Einleitung geeigneter Massnahmen

Ziele

Ziel des IKM ist es, die vorhandenen Kapazitäten bedarfsgerecht auf die Patientennachfrage abzustimmen und einen möglichst optimalen Patientenfluss zu gewährleisten. Eine vorausschauende Planung trägt dazu bei, Überlastungen und ungenutzte Kapazitäten zu vermeiden. Damit leistet das IKM einen Beitrag zu einer zuverlässigen Patientenversorgung sowie zu einem qualitativen und wirtschaftlichen Einsatz der vorhandenen Ressourcen.

Organisation an den Standorten von HOCH Health Ostschweiz

Die Organisation und die Aufgabenschwerpunkte des IKM unterscheiden sich an den einzelnen Standorten von HOCH Health Ostschweiz.

Kantonsspital St. Gallen

Am Standort St. Gallen ist das IKM für die gesamtunternehmerische Bettenplanung und -steuerung verantwortlich. Auf Grundlage der verfügbaren Bettenkapazitäten erstellt das IKM Bedarfssimulationen und Forecasts für die vorausschauende Bettennutzung. Das Zentrale Bettenmanagement plant elektive Eintritte, Notfalleintritte und Verlegungen unter Berücksichtigung der verfügbaren Bettenkapazitäten und der Personalauslastung.

Spital Linth und Wil

An den Standorten Linth und Wil umfasst das IKM das Ein- und Austrittsmanagement mit der OP- und Bettendisposition sowie dem Sozialdienst. Die OP- und Bettendisposition plant und koordiniert Operationen und Bettenbelegungen. Der Sozialdienst organisiert bei Bedarf die geeignete Nachsorge nach dem Spitalaufenthalt.

Spital Grabs

Am Standort Grabs gehören das Eintrittsmanagement und die Bettendisposition zum IKM. Das Eintrittsmanagement plant Operationen und OP-Slots, während die Bettendisposition die Bettenbelegungen koordiniert.

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Michael Stillhard
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